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Chemische Briefe

Um die Erkenntnisse der Chemie einem breiteren Publikum nahe zu bringen, schrieb Liebig seit 1841 so genannte „Chemische Briefe“, populärwissenschaftliche Abhandlungen, die in der Augsburger Allgemeinen Zeitung in unregelmäßigen Abständen erschienen und bei den Lesern großen Anklang fanden.

Die Texte stammen aus:

„Chemische Briefe von Justus von Liebig“
Sechste Auflage
Neuer unveränderter Abdruck der Ausgabe letzter Hand
Leipzig und Heidelberg. C.F. Winter'sche Verlagshandlung. 1878

 

Inhaltsverzeichnis

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01 Erster Brief
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Wichtigkeit der Chemie; ihr Rang unter den Naturwissenschaften. • Periode der neuen Chemie. • Lavoisier. • Die Chemie hat ähnlich der Mathematik ihre eigene Sprache. • Die Sprache der Erscheinungen. • Eigenschaften der Körper. • Chemische Analyse. • Angewandte Chemie. • Bekanntschaft mit den chemischen Processen und der Analyse, die Grundlage aller Entdeckungen und Anwendungen. • Einfluss der Chemie auf Physiologie und Medicin. • Lebenskraft im Gegensatz zu den chemischen Kräften. • Einfluss derselben auf Industrie, Agricultur und Staatsleben.


02 Zweiter Brief
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Ältere Ansichten über die Natur und Eigenschaften der Körper. • Verborgene Qualitäten. • Die heutige Methode der Naturforschung. • Bedingungen einer Naturerscheinung. • Kräfte. • Naturbeobachtung. • Versuch. • Gesetz. • Erklärung einer Naturerscheinung. • Praxis im Gegensatz zur Theorie. • Unendlichkeit der Welt. • Die Macht des menschlichen Geistes. • Naturerkenntniss, die Vermittlerin der Religion. • Der Weg zur geistigen Vervollkommnung.


03 Dritter Brief
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Geschichte der Chemie. Umsturz der alten Chemie zur Zeit der französischen Revolution durch Lavoisier. • Dessen Verdienste. • Die Chemie, eine der ältesten Wissenschaften, verdankt ihre Entstehung dem Streben nach irdischer Glückseligkeit. • Erste Periode: Periode der Alchemie; Wesen der Alchemie; ihr Entstehen aus der Magie der alten Aegypter; ihre Verbreitung durch die Araber; deutsche Alchemisten (Geber, Roger Baco, Albertus Magnus); Stein der Weisen; Ursachen des Glaubens an Metallverwandlungen; Angaben über gelungene Goldmacherei; Werth der Alchemie; ihr Nutzen durch Anregung zu Forschungen; Alchemie, Goldmacherei, jetzige Chemie. • Zweite Periode: die phlogistische Chemie; Stahl's Verdienste; Erklärung des Phlogiston; Hales, Bla; Epoche der quantitativen Untersuchungen; Vergleich der drei Perioden der Chemie. • Dritte Periode: Periode der Neuzeit; die Verhältnissbestimmung der von einander abhängigen Eigenschaften der Körper durch Maass und Gewicht.


04 Vierter Brief
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Druck der Wissenschaft durch die Scholastik. • Falsche Geistesrichtung der Gelehrten des Mittelalters; die Mathematik im Widerspruch mit der heiligen Schrift; neue Entwickelung der Wissenschaft durch Kopernikus, Columbus, Kepler, Galiläi, Newton; Verbreitung ihrer Idee durch Erfindung der Buchdruckerkunst. Umwälzung der Chemie durch Verschmelzung mit der Heilkunst. • Aristoteles' Lehren über den Ursprung und die Eigenschaften der Dinge; seine Lehre von den vier Elementen. • Erstes theoretisches System der Heilkunde von Galen. Fortbau auf demselben durch die Alchemisten; Annahme dreier neuer Elemente: Mercurius, Schwefel, Salz; Elementarqualitäten der Alchemisten; alchemistische Bezeichnungsweisen für irdische Vorgänge; Ansichten über die Heilkraft des Steines der Weisen; Anwendung chemischer Präparate in der Medicin; Umsturz der alten Galenischen Heilkunst durch Paracelsus; Archäus; die Medicin der Jetztzeit, ihre Irrlehren (Homöopathie).


05 Fünfter Brief
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Chemische Kräfte. • Chemische Verbindung. • Chemische Zersetzung. • Chemische Verwandtschaft, Affinität. • Eintheilung der Elemente; Metalle und Metalloide. Wirkung der Wärme auf die Körper. • Das Streben der Körper in gewissen Temperaturen Luftformen anzunehmen, spielt eine wichtige Rolle in allen Zersetzungs- und Verbindungsprocessen. • Cohäsionskraft. • Niederschlag. • Verschiedene Wege der chemischen Analyse.


06 Sechster Brief
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Charakteristik der chemischen Verbindung. Erstes und wichtigstes Verbindungsgesetz. • Gewichtsverhältnisse einiger chemischen Verbindungen. • Vertretung der Bestandtheile einer chemischen Verbindung. • Gewichtsmengen einiger einfachen Körper. • Mischungsgewichte, Aequivalente. • Zeichensprache der Chemiker. • Säure, Basis, Salz. • Werth der Zeichensprache.


07 Siebter Brief
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Ursache der chemischen Proportionen. • Atomistische Theorie. • Raumverhältniss der Körper. • Atome, einfache, zusammengesetzte. • Unterschied der chemischen Verwandtschaft von der Cohäsionskraft. • Relatives Gewicht der Atome. • Eigentliche Bedeutung der Aequivalentenzahlen.


08 Achter Brief
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Weitere Betrachtungen über die Atome; Form derselben. • Krystallisation verschiedener Salze. • Gleichheit von Krystallformen nicht der einzige Grund des Zusammenkrystallisirens zweier Körper. • Krystallgestalt ist unabhängig von der Verschiedenheit der Elemente. • Alaune. • Isomorphe Substanzen. • Wichtigkeit des Isomorphismus für die Mineralogie. • Specifisches Gewicht. Bedingung für das Gleichbleiben der Krystallform verschiedener Körper. • Atomvolum, specifsches Volum.


09 Neunter Brief
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Mittel und Werkzeuge des Chemikers. • Glas, Kork, Platin, Kautschuk. • Laboratorium. • Die Wage. • Ermittelung der Zusammensetzung der festen Erdrinde. • Mineralchemie. • Entdeckung der künstlichen Darstellung des Lasursteins. • Organische Chemie, Pflanzen-, Thier-, physiologische Chemie.


10 Zehnter Brief
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Die Formen der Körper sind nur relativ beständig. • Mariottisches Gesetz. • Compression der Gase; Apparate dazu. • Flüssige Kohlensäure; feste. • Eigenschaften derselben. • Benetzung, wichtigste Bedingung eines raschen Wärmeüberganges. • Leidenfrost'scher Versuch. • Darstellung flüssiger Kohlensäure. • Absorption der Gase durch poröse Körper. • Kohle, Platinschwarz. • Verbrennung des Ammoniakgases. • Schwefelsäure. • Fabrikation derselben mit Salpetergas. • Status nascens.


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