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Liebig lebt!
Eine Veranstaltungsreihe im Vorfeld des 100. Geburtstags des Liebig-Museums 2020
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Im März 1920 wurde das Liebig-Museum eröffnet und seitdem erfährt die Öffentlichkeit in den Räumen des Liebig-Laboratoriums alles über das Leben von Justus Liebig und wie er die Wissenschaft zu seiner Zeit weiter entwickelt hat. Die 1910 ursprünglich als Gesellschaft Liebig-Museum gegründete Justus-Liebig-Gesellschaft hat die Darstellung von Liebigs Lebenswerk zum Ziel und arbeitet seitdem mit ihren Mitgliedern daran, seine Bedeutung für die Entwicklung der modernen Chemie und der menschlichen Gesellschaft herauszuarbeiten. Weitere Aufgabe ist aber auch Erhaltung und Pflege des originalen Liebig-Laboratoriums.
Das Liebig-Laboratorium ist weitgehend erhalten geblieben und stellt die Forschung und Lehre zu Liebigs Zeiten um 1840 eindrucksvoll dar. Es ist weltweit einer der wenigen Originalschauplätze für die naturwissenschaftliche Entwicklung im 19. Jahrhundert.

Auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Da es bisher keine naturwissenschaftlichen Originalschauplätze gibt, die den UNESCO-Welterbe-Status erlangt haben, hat die UNESCO großes Interesse an diesen außergewöhnlichen Orten, um Lücken im Weltkulturerbe zu füllen („Filling the gaps“). Mit dem Hintergrund, dass die UNESCO genau diese Plätze ins Welterbe erheben will, arbeitet ein Projektteam der Liebig-Gesellschaft Gießen an der Bewerbung zur Aufnahme des Liebig-Laboratoriums als UNESCO-Welterbe.
Die Vision der Liebig-Gesellschaft ist es, das denkmalgeschützte Liebig-Laboratorium als UNESCO-Weltkulturerbe anerkennen zu lassen - ein langer Weg, bei dem viele Unterstützer benötigt werden - und diese Unterstützung durch die Gesellschaft wird auch durch die UNESCO gefordert. Das Bewerbungsverfahren erfordert auch die Beteiligung der lokalen Gemeinschaft und der Zivilgesellschaft. Viele haben sich schon bereit erklärt, diesen Weg zu unterstützen und auf diese Weise Liebig "wieder lebendig werden" zu lassen. Dabei haben Schulen eine außerordentlich hohe Bedeutung.

Denn 100 Jahre sind eine lange Zeit... Justus Liebig ist der Vater der modernen Chemie, hat 42 Nobelpreisträger als wissenschaftliche „Nachfahren“ und ist als weltweit bekannter Wissenschaftler Namensgeber der Justus-Liebig-Universität Gießen. Was uns Justus Liebig heute zu sagen hat, und dass seine Erkenntnisse in den Wissenschaften Chemie, Ernährung und Landwirtschaft immer noch Relevanz haben, das wollen wir in diesem Jahr mit dem Projekt Liebig lebt zeigen!
Alle Gießener Schulen sind eingeladen, sich zu beteiligen: Justus Liebig soll nachhaltig und dauerhaft als Unterrichts- und Projektthema (nicht nur) in den Gießener Schulen verankert werden. Die Veranstaltungs-Reihe "Liebig lebt" der Justus Liebig-Gesellschaft findet in Zusammenarbeit mit Gießener Schulen und Akteuren der Justus-Liebig-Universität statt.

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