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11.02.2026

Besuchen Sie die Welt der Liebig-Sammelbilder bis 12. März 2026 im Justus-Liebig-Haus Darmstadt

Ausstellungsplakat
Ausstellungsplakat

Im Foyer des Justus-Liebig-Hauses in Darmstadt, Liebigs Geburtsstadt, ist vom 11. Februar bis zum 12. März 2026 eine Sonderausstellung der Justus Liebig-Gesellschaft zu Gießen e. V. zu sehen. Die Vernissage fand mit Prof. Dr. Gerd Hamscher, Vorsitzender der Justus Liebig-Gesellschaft zu Gießen e.V. sowie Prof. Dr. Christoph Müller, ehrenamtlicher Archivar der Liebig-Gesellschaft, Professor für Experimentelle Pflanzenökologie und Experte für Liebigbilder, sowie mit Fay Eckes, wissenschaftliche Mitarbeiterin, statt, welche die Ausstellung maßgeblich entwickelt hat.

Fay Eckes und Prof. Dr. Christoph Müller bei der Eröffnung der Ausstellung
Fay Eckes und Prof. Dr. Christoph Müller bei der Eröffnung der Ausstellung

Im Rahmen dieser Ausstellung werden Sammelbilder zu sehen sein, welche die Firma „Liebig’s Extract of Meat Co., Ltd.” ab ca. 1872 bei dem Kauf ihres Fleischextraktes herausgab. Insbesondere durch den nach ihm benannten Fleischextrakt erhielt der gebürtige Darmstädter Justus Liebig als bedeutender Chemiker weltweite Beachtung.

Wir freuen uns daher sehr, einen Teil der Geschichte von Justus Liebig mit freundlicher Unterstützung der Merck’schen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft e. V. im Justus-Liebig-Haus zu präsentieren. Das Gebäude wurde auf dem Areal der ehemaligen Darmstädter Altstadt, wo sich auch Liebigs Geburtshaus befand, in den Jahren 1961 bis 1964 errichtet. Prof. Dr. Gerd Hamscher betont: „Hierdurch soll die Vernetzung der im Leben Liebigs wichtigen Orte Gießen und Darmstadt gefördert werden.“

Die Ausstellung wird auch die Freundschaft zwischen dem berühmten Gießener Chemiker und Heinrich Emanuel Merck, Gründer des gleichnamigen Unternehmens in Darmstadt, würdigen. Des Weiteren umfasst die Ausstellung nostalgische Jugendstilelemente und epochennahe Möbel, wie einen Sessel, einen Esstisch mit Stühlen, einen Kolonialwarenschrank, Beistelltische und viele weitere Exponate. Vor Ort werden erklärende Informationen mithilfe von Tafeln und über QR-Codes bereitgestellt, welche die Kunst- und Kulturinteressierten zu spannenden Hörspielen führen.

Prof. Dr. Christoph Müller erklärt: „Ohne die Sammelleidenschaft von Igino Sógaro, der mit Frau und Kindern die Welt bereiste, um seine Liebig-Sammlung zu erweitern, könnten wir die noch heute faszinierende Welt dieser kleinen Wunder in Farbe nicht bestaunen“. Etwa 38.000 Sammelbilder, zahlreiche Lithografiesteine sowie verschiedene Emailleschilder und andere Werbeartikel wurden durch die Familie Sógaro als Dauerleihgabe der Justus-Liebig-Gesellschaft zur Verfügung gestellt.

Alle Details zur kostenfreien Ausstellung (Adresse, Öffnungszeiten) finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!