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08.10.2026

Zwei Aufführungen am 17. Oktober 2026 im Hörsaal des Liebig-Museums

Das Papiertheater „Justus von Liebig – keiner für den Elfenbeinturm”
Das Papiertheater „Justus von Liebig – keiner für den Elfenbeinturm”

Am Samstag, den 17.Oktober 2026 finden um 16.30 Uhr und 18 Uhr zwei Aufführungen des neuen Papiertheater-Stücks „Justus von Liebig – keiner für den Elfenbeinturm“ im historischen Hörsaal des Liebig-Museums statt. Die Zuschauerzahl ist auf 25 Personen pro Aufführung begrenzt, kostenfreie Tickets sind ab sofort verfügbar:

Irmhild Rohleder und Klaus Schönhoff vom „Papiertheater r(h)einsten Wassers“ haben sich das Stück ausgedacht und extra dafür eine Bühne gebaut. Die ehemalige Chemie-Lehrerin aus Bingen und der Diplom-Ingenieur aus Aachen kontaktierten im Vorfeld des 10. Thüringer Figurentheater-Fests im Juli 2026 die Liebig-Gesellschaft. Für ihr Stück „Justus von Liebig – keiner für den Elfenbeinturm“ baten Sie um Informationen bei den Ehrenamtlichen der Liebig-Gesellschaft. Nach der erfolgreichen Premiere in Thüringen wird das Stück zum ersten Mal in Gießen gezeigt. Es richtet sich inhaltlich vorwiegend an Erwachsene, aber auch junge Zuschauende ab 12 Jahren werden Erstaunliches erleben.

Worum es geht, erklärt Irmhild Rohleder selbst: „Justus von Liebig zählt zu den prägenden Köpfen der Chemie, ohne dessen Wirken in Forschung und Lehre vieles in unserem heutigen Leben nicht existierte.“ Besonders beeindruckend sei, dass sein Augenmerk stets auf der nutzbringenden Anwendung für die Menschen lag. Klaus Schönhoff sieht den Bezug zur Gegenwart: „Seine Erkenntnisse zum Nährstoffbedarf der Ackerpflanzen stellten in seiner Zeit die Versorgung einer wachsenden Bevölkerung sicher, heute vermeiden sie Überdüngung und Belastung des Grundwassers“. Das Stück beleuchtet Liebigs bewegtes Leben in zehn exemplarischen Szenen, die den Weg vom Schulversager zum hochdekorierten Wissenschaftler nachzeichnen.

Damit jeder Zuschauer eine gute Sicht auf das Geschehen hat – ein Papiertheater hat eine kleine Bühne – ist die Zuschauerzahl pro Aufführung auf 25 Personen begrenzt. Damit hoffentlich niemand leer ausgeht, gibt es um 16.30 Uhr und um 18 Uhr zwei Aufführungen des circa 40 Minuten langen Stücks. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen – kostenfreie Tickets sind ab sofort über die Website des Liebig-Museums erhältlich.